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Literaturtipps


Die Gonsenheimer Jahrbücher des HGG

17. Jahrgang 2009

Das europaweit gefeierte Gonsenheimer Raimonda-Ballett 1928 bis 1964

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • Impressum / Ansprechpartner des HGG
  • Gonsenheims französische Besatzungszeiten vom Dreißigjährigen Krieg bis nach dem Zweiten Weltkrieg
    von Dr. Hermann-Dieter Müller
  • Geschichte der Gonsenheimer Schachvereine
    von Dr. Manfred Efinger
  • Gedichte der Gonsenheimern Max Weinschenk
    und Max Lochner zum Ersten Weltkrieg
  • Hans Raimonda (1898 – 1977) und sein Ballett
    vom armen Jungen zu Europas gefeiertem Ballettmeister
    von Dr. Hermann-Dieter Müller
  • Mayence – ville verte: Stadt der Zukunft
    Französische Planungen für Mainz von 1946
    von Dr.-Ing. Rainer Metzendorf
  • Der Große Preis wartete vor dem Theater oder wie ein Haus vom Gutenbergplatz in die 14-Nothelfer-Straße kam
    von Günther Herbst
  • In welchen Kirchen und Kapellen verstecken sich die Gonsenheimer Engel?
    von Dr. Hermann-Dieter Müller
  • Geographisch- und Historisch-landeskundliches vom Hochspessart
    Protokoll zu einer Exkursion des Gonsenheimer Heimat- und Geschichtsvereins April 2010
    von Prof. Dr. Helmut Hildebrandt
  • Hohe Auszeichnungen für Dr. Hermann-Dieter Müller
    von Pfr. em. Dr. Christian-Erdmann Schott
  • Das Vereinsjahr 2009
    von Dr. Hermann Dieter-Müller
  • Gonsenheimer Ansichten - gestern und heute
    zusammengestelltvon Hermann Wohn
  • Gonsenheimer Ortschronik 2009
    von Volker Schreiber
  • Wichtiges, Interessantes und Amüsantes in/über/um Gonsenheim im Überblick
    von Volker Schreiber 

Vorwort

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir möchten Ihnen in diesem Gonsenheimer Jahrbuch Band 17 wieder ein chronologisch geordnetes Spektrum an Beiträgen zur Gonsenheimer Geschichte und Gegenwart anbieten. Anlässlich der „Rheinlandbefreiung“ 1930, d.h. dem Abzug der französischen Besatzungstruppen aus dem Rheinland habe ich „Gonsenheims französische Besatzungszeiten vom Dreißigjährigen Krieg bis nach dem Zweiten Weltkrieg“ bearbeitet. Dr. Manfred Efinger, der schon 2009 ein umfangreiches Buch „Hundert Jahre Mainzer Schachverein 1909-2009“ herausgegeben hat, bearbeitet hier „Die Geschichte der Gonsenheimer Schachvereine“. In dem Gonsenheimer Wochenblatt „Amtliche Nachrichten“ von 1917 habe ich zwei Kriegsgedichte von den beiden  Gonsenheimern Max Weinschenk und Max Lochner gefunden, die sehr unterschiedlich das Thema Krieg beurteilen und damit auch die widerstrebenden Meinungen im Volk widergeben. Die wenigsten Mainzer und Gonsenheimer wissen, dass eine der im In- und Ausland bekanntesten deutschen Tanzgruppen, nämlich das Raimonda Ballett aus Gonsenheim, An der Allee 142, seinen Stammsitz hatte und dass sein Begründer und Ballettmeister gebürtiger Mainzer war. Lesen Sie: „Hans Raimonda (1898 – 1977) und sein Ballett - Vom armen Jungen zu Europas gefeiertem Ballettmeister aus dem Tänzerheim in Gonsenheim.“ Dr. Ing Metzendorf untersucht die „Französischen Planungen für Mainz von 1946-1948“ unter dem Titel „Mayence – ville verte: Stadt der Zukunft“. Günter Herbst, in Mainz bekannt durch seine Führungen mit und in der historischen Straßenbahn, hat einen kuriosen Fall aus der Familie ausgegraben: Ein Gonsenheimer Ehepaar gewann 1950 ein Holzhaus in einer Tombola. Er nennt seine Geschichte: „Der Große Preis wartete vor dem Theater oder wie ein Haus vom Gutenbergplatz in die 14-Nothelfer-Straße kam.“ Wo verstecken sich die Gonsenheimer Engel? Die in der Weihnachtsausstellung 2009 gezeigten großformatigen Engel-Bilder sollten anregen, die „Boten Gottes“ in den Gonsenheimer Kirchen und Kapellen zu (be)suchen. In der Auflösung werden die gezeigten Engel mit ihrem kirchlichen Standort beschrieben. Prof. Dr. Hildebrandt gibt einen ausführlichen Bericht von unserer zweitägigen Exkursion in den kurmainzischen Spessart. Pfarrer Schott beschreibt die mir 2009 erwiesenen Ehrungen, gefolgt von den üblichen Beschreibungen des Vereinsjahrs und der Gonsenheimer Ortschronik 2009 durch den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter.

Wir danken allen, die ihre Beiträge für das Gonsenheimer Jahrbuch (GJ) Band 17 zur Verfügung gestellt haben, allen die Korrektur gelesen haben: Dr. Peter Bächstädt, Joachim Wolf und besonders meine Frau Dagmar Müller. Volker Schreiber hat wieder alles mit einem ansehnlichen Layout versehen und für die schwierige technische Umsetzung bestens gesorgt.

Wir danken der VR-Bank Mainz der Sparkasse Mainz und der Mainzer Volksbank für die finanzielle Unterstützung zum Druck dieses Buches. Wir danken auch der Ortsvorsteherin Frau Flegel und dem Ortsbeirat Gonsenheim für die Gewährung von Stadtteilkulturmitteln.

Wir hoffen, dass Ihnen auch Band 17 gefällt. Wenn dies der Fall sein sollte, werden Sie Mitglied unseres Geschichtsvereins, wenn Sie es nicht ohnehin schon sind. Besuchen Sie unser Museum (Sonntags von 10 Uhr bis 12.30 Uhr und am 1. Sonntag im Monat von 16 bis 18 Uhr), kommen Sie zu unseren Vorträgen in den Barocksaal des Gonsenheimer Renaissance-Rathauses und nehmen Sie an unseren Führungen teil. Haben Sie Freude an der Lektüre!
Ihr Dr. Hermann-Dieter Müller (1. Vorsitzender und Schriftleiter)