Hinweise

Die Gonsenheimer Jahrbücher des HGG

14. Jahrgang 2006

Die Maler-Becker-Schule um 1925 mit der elektrischen Straßenbahn im Vordergrund


Inhaltsverzeichnis

  • Der heilige Stephan im Mittelalter
    von Prof. Dr. Stefan Weinfurter
  • Heiligenverehrung in evangelischer Sicht
    von Dr.Christian-Erdmann Schott, Mainz
  • Die Hochwasserkatastrophe von 1784 in Mainz - Ursachen, Auswirkungen, Krisenmanagement
    von Dr. Birgit Heuser-Hildebrandt
  • Gonsenheimer Schulgeschichte von der Dorfschule am Anfang des 17. Jahrhunderts bis zur Maler-Becker- und Gleisbergschule (1959)
    von Dr. Hermann-Dieter Müller
  • Gemeinsam unterwegs - Die Maler-Becker-Schule und die Evangelische Kirchengemeinde in Mainz-Gonsenheim
    von Dr. Christian-Erdmann Schott
  • Postkarten und Bilder zur Maler-Becker-Schule und zur Straßenbahn - 125 Jahre Maler-Becker-Schule und 100 Jahre Straßenbahn nach Gonsenheim
    zusammengestellt und kommentiert von Hermann Wohn
  • 100 Jahre "Elektrisch nach Gunsenum" 1907 - 2007
    von Dr. Hermann-Dieter Müller
  • Die elektrische Bahn nach Gonsenheim - Eine Glosse des „Mainzer Anzeigers“ vom 11. Juni 1907
  • "Ich-AGs" früherer Zeiten
    Gedicht von Susanne Heppt
  • Das Vereinsjahr 2006
    vom Vorsitzenden Dr. Hermann-Dieter Müller
  • Gonsenheimer Ortschronik 2006
    von Volker Schreiber
  • Wichtiges, Interessantes und Amüsantes in/über/um Gonsenheim im Überblick
    von Volker Schreiber

Vorwort

Gonsenheims Geschichtsthemen bieten sich durch Jubiläen selbst an. Letztes Jahr feierten wir „100 Jahre Rheinhessendom“. Dazu hielt Prof. Dr. Weinfurter von der Heidelberger Universität, wohnhaft in Gonsenheim und Mitglied unseres Geschichtsvereins, einen Vortrag über „Die Verehrung des Heiligen Stephan“. Dazu passt als Pendant die Erörterung des langjährigen Gonsenheimer evangelischen Gemeindepfarrers Dr. Christian-Erdmann Schott über „Die Heiligenverehrung aus evangelischer Sicht“.

Dieses Jahr freuen wir uns schon sogar auf zwei Jubiläen. 125 Jahre Maler-Becker-Schule basiert auf der Tatsache, dass im obersten Frontstein des Gebäudes die Inschrift „Erbaut 1882“ eingemeißelt ist. Der Unterricht begann aber erst ein Jahr später. Vor 100 Jahren – genau am 15. Juni 1907 – fuhr die erste elektrische Straßenbahn von Mainz nach Gonsenheim. Die 50-Jahrfeier wurde schon 1956 begangen. Die Gonsenheimer – wie auch die Mainzer mit der 2000-Jahrfeier 1962 – haben etwas Schwierigkeiten mit der genauen Datierung. Hauptsache: Es wird gefeiert! Zu beiden Themen habe ich Aufsätze geschrieben 1) über die Gonsenheimer Schulgeschichte vom 17. Jahrhundert bis zur Maler-Becker- und Gleisbergschule (1959) und 2) über den Bau und die Entwicklung der „Elektrisch nach Gunsenum“. Hermann Wohn präsentiert dazu aus seinem reichhaltigen Bildarchiv eine anschauliche Bilderfolge zur Schule und zur Straßenbahn.

Die Geographin Dr. Birgit Heuser-Hildebrandt beschäftigt sich mit der Hochwasserkatastrophe von 1784 in Mainz und untersucht detailliert die Ursachen, Auswirkungen und das Krisenmanagement.

Das Jahrbuch endet mit dem traditionellen Rückblick des Vorsitzenden auf das Vereinsjahr 2006 und der Gonsenheimer Ortschronik mit interessanten und amüsanten Ergänzungen vom Stellvertreter Volker Schreiber.

Gedankt sei allen, die ihre Aufsätze, Beiträge und Bildillustrationen zur Verfügung gestellt haben, allen, die Korrektur gelesen haben, besonders Volker Schreiber, der das alles in ein ansehnliches Layout gebracht hat und für die technische Umsetzung gesorgt hat, so dass wir wieder ein inhaltsreiches und prächtig aussehendes Jahrbuch anbieten können. Alle Autoren und Mitarbeiter sind Mitglieder unseres Gonsenheimer Geschichtsvereins.

Wir danken für die Zuschüsse der VR-Bank Mainz, der Sparkasse Mainz und der Mainzer Volksbank zur Drucklegung. Wir danken auch nachträglich der Ortsvorsteherin Frau Flegel und den Damen und Herren des Ortsbeirats für die Gewährung eines Zuschusses aus Stadtteilkulturmitteln zum Druck des vorhergehenden Bandes Nr. 13. Die Mitteilung erreichte uns erst nach der Herausgabe des Buches.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

 

Ihr Dr. Hermann-Dieter Müller (1. Vorsitzender und Schriftleiter)